Eis kratzen – aber richtig!

Der Gesetzgeber gibt vor, dass alle Scheiben möglichst vollständig frei sein müssen. Mit einem kleinen Guckloch riskiert man neben dem Bußgeld auch einen Unfall wegen der unzureichenden Sicht. Ein guter Eiskratzer ist gegen Eis unverzichtbar: aus stabilem Kunststoff, mit einer glatten Kante für dünne Eisschichten sowie mit einer Sägezahnkante für dicke Eisschichten und mit einer Gummilippe für den eventuell entstehenden Wasserfilm.

 

Alternativen zum Eiskratzen? Wer weder über eine Garage noch eine Standheizung verfügt, muss dennoch nicht mit vereisten Scheiben leben. Spezielle Folien unter den Scheibenwischern bewahren morgens vor dem nervigen Kratzen der Windschutzscheibe. Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen, um so den Frost von den Scheiben zu schmelzen ist laut Straßenverkehrsordnung verboten. Zudem wird der Motor im Stand langsamer warm als während der Fahrt. Der erhöhte Kraftstoffverbrauch kostet Geld und belastet die Umwelt.

 

 

TIPPS

  • Nicht mit zu viel Kraft oder hastig kratzen. Sonst riskiert man 
  • Macken und Kratzer im Glas oder defekte Dichtungen.
  • Kein heißes Wasser zum Enteisen der Scheiben verwenden.
    Durch den Temperaturschock können Risse in der Scheibe entstehen.
  • Türdichtungen regelmäßig mit Gummipflegemittel pflegen. Dies verhindert ein Ankleben im Winter.
  • Türschlossenteiser in die Tasche stecken. Im Auto hat er so manches Mal nicht geholfen …
  • Coffee to Go hilft gegen kalte Hände :-)